Der Reichtum der Fotografie ist tatsächlich alles das, was nicht 
in ihr enthalten ist, was wir vielmehr mit ihr verbinden oder 
in sie hineinprojizieren.

Edgar Morin

Ausstellungen und Publikationen

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Publikationen

The Wall von Annet van der Voort im Distanz Verlag erschienen
FOTOGRAFISCHE REISE ENTLANG DES ATLANTIKWALLS
Über drei Jahre bereiste Annet van der Voort (geb. in den Niederlanden, lebt und arbeitet in Drensteinfurt, Deutschland) europäische Küstenregionen auf der Suche nach den Überbleibseln des Atlantikwalls. So wird die über 6000 Kilometer lange Verteidigungslinie aus Bunkern an den Stränden von Norwegen, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und den Britischen Kanalinseln bezeichnet. Entstanden ist eine Serie von Fotografien, die achtzig Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs letzte Spuren einer grausam-größenwahnsinnigen Vision dokumentieren. Van der Voort gelingen dabei überraschende neue Blicke auf die Architektur der grauen Kolosse: Einige der Bunker erinnern mit ihren Kuppeldächern und Entrees an antike Tempel, andere an futuristische Villen, wie sie die Architektur des Brutalismus der 1950er Jahre hätte hervorbringen können, oder an abstrakte Betonskulpturen von Katzen, Elefanten und Schildkröten. Das Meer und die Natur mit Dünen und Heidelandschaften sind nicht nur Kulissen in den Fotografien, sondern haben zum Verfall der Bunker beigetragen. Auch Mensch und Tier wirken auf die Nazi- Bauten ein, indem sie sie mit Graffiti besprühen oder als Unterschlupf nutzen. Van der Voorts fotografische Bestandsaufnahme wird perfekt ergänzt durch historische Einschübe, geschrieben von Volker Jakob.

Vorschau

News und Pressemitteilungen

Website des MKdW
News

Artist in Residence des MKdW auf Föhr

Das Museum Kunst der Westküste lud Annet van der Voort als Artist in Residence nach Alkersum ein. Ein erster Aufenthalt im März 2020 wurde kurz nach Ankunft jäh unterbrochen, als die Corona-Krise in Deutschland massive Einschränkungen mit sich brachte. In dieser kurzen Zeit hat die Künstlerin die „sprechenden Grabsteine“ für sich entdeckt. Mit den in Stein gemeißelten Inschriften und symbolischen Darstellungen erzählen sie aus der Lebensgeschichte der Verstorbenen und fügen sich damit trefflich in van der Voorts künstlerisches Themenspektrum, den Fragen nach Identität, Vergänglichkeit und Erinnerung.

Sobald es die äußeren Umstände erlauben, wird der Aufenthalt als Artist in Residence fortgeführt.

 

 

 

News

Podcast zur Atlantikwall Ausstellung im Marine Museum in Wilhelmshaven

 

 

 

Ein Interview mit der Foto-Künstlerin und Stimmen zur Ausstellung.

5’09 min.

Westfalenspiegel 2020/01
News

Bericht im Westfalenspiegel „Taumelnde Betonriesen“ von Klaudia Sluka

06.02.2020

Schon die nackten Zahlen zeigen den Gigantismus und Größenwahn. Auf über 6000 Kilometern Länge wurde zwischen 1942 und 1944 mehr als 15 Millionen Kubikmeter Beton an den Küsten Europas verbaut …

Vernissage

Gruppenausstellung „FlowersFlowers“

Mit Werken von Regina Anzenberger, Theres Cassini, Annet van der Voort, Heather F. Wetzel und Yelena Zhavoronkova.

Vernissage am Freitag, 14. Februar 2020 um 19 Uhr.
Künstlerinnengespräch am 23. Februar 2020 um 16 Uhr.

Publikationen

„Im Hospiz“

Window of my Eye
Publikationen

„Window of my Eye“

Zwei Welten
Publikationen

„Zwei Welten“

News

THE WALL – in der Shortlist des Deutschen Fotobuchpreises

Das Fotobuch „The Wall“ von Annet van der Voort ist in der Kategorie „Konzeptionell-Künstlerisch“ mit dem Fotobuchpreis 2019/2020 in Silber ausgezeichnet worden. Gewürdigt wird die „beispielhafte fotografische Qualität“ des Werkes, heißt es in der Urkunde. In 2020 werden alle Siegertitel auf verschiedenen deutschen und auch internationalen Buchmessen und Fotofestivals vorgestellt.

News

Westfälische Nachrichten berichtet über THE WALL

Westfälische Nachrichten 14.12.2019

Vernissage

Fotoausstellung: The Wall – Monstren aus Beton

10. November 2019 bis 19. April 2020

Die Überreste des Atlantikwalls an den Küsten von Norwegen, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und den britischen Kanalinseln hat die Fotografin Annet van der Voort in einem über dreijährigen Arbeitsprozess im Bild festgehalten.